Boost IoT im Boostcamp

Sascha Nussbaumer, 28.11.2017

Letzte Woche fand auf dem Weissenstein unser IoT Boostcamp statt. Wir erarbeiteten für die Collectors, dem sozialen Velolieferdienst aus Solothurn, Prototypen für die technische Unterstützung ihrer Tätigkeiten. Weil wir der Auffassung sind, dass für nutzbringende Lösungen der Mensch ins Zentrum gestellt werden muss, haben wir ein Vorgehen nach Design Thinking gewählt.

Empathie entwickeln mit Interviews, Beobachtungen und Umfragen

Vor dem Boostcamp führte Jasmin Ziegler bei den Collectors Interviews und Beobachtungen durch. Kunden wurden zudem mit einem Fragebogen über deren Zufriedenheit und Motive befragt. Die Resultate wurden den Teilnehmern als Film, sowie statistischen Auswertungen präsentiert.

Solothurn-Collectors.

Standpunkt festlegen mit Business Model Canvas und Value Proposition Design

Philipp Keel, der Geschäftsführer der Collectors, stand uns für weitere Auskünfte im Boostcamp zur Verfügung und konnte die Fragen der Teilnehmenden direkt beantworten. Mit dem Business Model Canvas haben wir das Geschäftsmodell der Collectors visualisiert und eine passende Lösung mit dem Value Proposition Canvas erarbeitet.

Team-die-Denker

Prototypen bauen mit Axure, Azure IoT, Rasperry Pi, TouchGFX und Xamarin

Bei unserer Lösung scannt der Kunde im Laden die Einkaufstasche mit einem interaktiven Touch-Panel, das am Lagergestell der Collectors befestigt ist. Wahlweise kann der Kunde die Einkaufstasche auch mit einer Handy-App anmelden. Der Transport wird nun dem Disponenten in der Zentrale über ein Management-UI mitgeteilt. Dieser disponiert zum Fahrer, der nun die Anweisung für die Abholung und Zustellung über eine Mobile-App erhält.

Realisiert haben wir die Prototypen für das Touch-Panel mit TouchGFX & Rasperry Pi, Axure für das Management-UI des Disponenten, Azure-IoT für das zentrale Backend und Xamarin für die Mobile-App-Lösungen.

Team-Hugo-und-Michael

Testen beim Kunden: Fail fast, fail often

Wir hatten für die Erarbeitung der Lösung rund einen Tag Zeit, was für eine vollständige Integration natürlich nicht ausreichend war. Doch für einen ersten Prototypen, den wir mit dem Kunden spiegeln konnten, hat es durchaus gereicht. Denn beim Design Thinking geht's genau um das: Leichtgewichtige Prototypen herstellen, die schnell beim Kunden getestet werden können. Ganz nach dem Motto: Fail fast, fail often.

Dies beherzigen wir auch für das IoT Boostcamp selber und werden nächstes mal mehr Zeit für das eigentliche Prototyping einplanen.

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